Die eigene Ich-Umwelt-Grenze

Die eigene Ich-Umwelt Grenze, oder wie sage ich es aus dem Kontext heraus, ich brauche mehr Raum?

 

Wenn wir uns das Foto von Toni und Jack ansehen, sagt Toni völlig aggressionsfrei, halte Abstand.  Jack nimmt es gelassen hin, ohne beleidigt zu sein oder mit aggressivem Verhalten zu antworten.

 

Was läuft bei uns so anders, dass man sich nicht traut, seine persönliche Grenze zu ziehen, ohne Angst zu haben, ausgegrenzt anstatt abgegrenzt zu sein?

 

Warum plagen uns Schuldgefühle, wenn wir fremde Erwartungen nicht erfüllen und uns um uns kümmern?

 

Schön wäre es, wenn jeder mehr bei sich sein könnte, ohne zu zweifeln. Ich meine nicht ein egoistisches, rücksichtsloses Verhalten, sondern zu schauen, was brauche ich jetzt gerade in diesem Moment. Wenn wir das lernen und wieder verinnerlichen, werden wir die Zeit mit anderen Menschen umso schöner und bewußter erleben.

 

Übrigens, kurz nach diesem Foto haben Jack und Toni wieder völlig frei miteinander gespielt, ohne nachtragend zu sein.

 

Lasst es Euch gut gehen, Eure Verena

 

 

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Kirsten Rehr (Dienstag, 07 November 2017 10:42)

    Liebe Verena,
    tolles Thema. Meine Hunde und auch meine Pferde zeigen klar und deutlich an, wenn ihre Grenzen unterschritten ist. Pferde sind dabei weitaus "aggressiver" als Hunde. Wir Menschen müssen den anderen nicht gleich an die Schulter boxen oder beissen, aber es wäre gut die Grenzen klar und deutlich zu zeigen. Worte können dabei oft messerscharf eingesetzt werden. Ich habe durch meine Pferde gelernt meine Grenzen klar zu zeigen, oft bekam ich die das negative Feedback ich wäre zu forsch...... ich bin froh wie Toni reagieren zu können und treffe immer mehr Menschen wie deinen Jack, die meine Grenzen akzeptieren. Tolles Thema Verena. LG Kirsten Kirsten

  • #2

    Susi Sorglos (Mittwoch, 08 November 2017 14:17)

    Du sprichst mir aus der Seele liebe Verena